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gesundheit

Schatz, deine ...

... Zähne
knirschen.

Es geschieht unwillkürlich, meistens im Schlaf, bei manchen sogar tagsüber: Es wird geknirscht, teilweise so laut, dass es knackt.

Zähne sind ziemlich hart im Nehmen. Aber den ständigen Druck hält auch das stärkste Gebiss auf Dauer nicht aus. Mögliche Folgen: Abrieb an den Zähnen, schmerzende Kiefergelenke, Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich und Kopfschmerzen.

Die Ursache – da sind sich die Experten weitestgehend einig: Stress. Ohne lebt und schläft es sich deutlich entspannter, und wer entspannt schläft, der knirscht nicht. Logische Konsequenz: Stressbeseitigung. Klingt aber leider sehr viel einfacher, als es ist. Gegen Stress gibt es zwar kein Allheilmittel, aber jede Menge guter Ansätze, um besser damit umzugehen. Aktiv zu sein, Sport zu treiben, gemeinsam Dinge zu unternehmen, gesunde Ernährung, Ruhe und Entspannung – all das tut gut und hilft, Stress abzubauen.

Stresstest

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Zur Linderung der Symptome sorgt in den meisten Fällen die sogenannte Knirscherschiene für den Ober- oder Unterkiefer. Diese bis zu 5 Millimeter dicke Aufbissschiene wird individuell auf den Kiefer angepasst gefertigt und in der Regel nachts getragen. Sie verhindert zwar nicht das Knirschen selbst, wohl aber den Abrieb. Wer dann aber effektiv an den eigentlichen Ursachen und den persönlichen Stressfaktoren arbeiten möchte, sollte in sich hineinhören. Denn genau dort findet man in der Regel die Antwort auf viele Fragen. Außerdem gibt es noch ein paar Routinen, die dabei helfen können, die Rahmenbedingungen so zu optimieren, dass Freizeit auch wirklich freie Zeit ist.

Nicht einfach mal,
sondern richtig:
Abschalten!

Auch das Abschalten will gelernt sein, denn das macht sich nicht einfach so. Der Beruf ist stressig genug und braucht deine ganze Kraft. Umso wichtiger ist es, dass Feierabend auch wirklich Feierabend ist. Wie du dich am besten nach der Arbeit entspannst, dafür haben wir dir eine Reihe von Tipps zusammengestellt.

1.

Plane deinen nächsten Arbeitstag.

Nach der Arbeit ist ja immer vor der Arbeit und deshalb ist es entspannter, wenn man sortiert in den nächsten Tag geht. Streich also von deiner To-do-Liste, was du heute geschafft hast, sei stolz auf dich und mach dir eine realistische Liste für den nächsten Tag.

2.

Räume deinen Schreibtisch auf,

weil die Ordnung dort auch immer Ordnung im Kopf bedeutet. Außerdem startest du am nächsten Tag mit einer guten Basis. Das weißt du aber bereits heute und das beseitigt Stress.

3.

Schaff dir Rituale,

mit denen du dich aus dem Büro verabschiedest. Routinen helfen dabei, einen signifikanten Trennungsstrich zu ziehen zwischen Arbeit und Freizeit: das Feierabendlied, das Abklatschen mit Kollegen oder ein letztes Glas Wasser ex im Stehen – egal was: Erst die Arbeit und dann ist Feierabend.

4.

Feierabend solltest du ernst nehmen.

Mit Smartphone, Tablet oder Laptop lässt sich das Büro ja auch ganz einfach mit nach Hause nehmen. Aber dann ist Feierabend eben doch kein Feierabend und eigentlich hättest du auch gut im Büro bleiben können …

5.

Richtig starten.

Am besten du startest in den Feierabend so, wie du dich aus dem Büro verabschiedet hast, nämlich mit einem Ritual. Das ist zuhause einfacher als im Büro, weil es deine persönliche Umgebung ist. Manche ziehen ihre Feierabendkluft an, andere lesen erst einmal Zeitung, jeder, wie er mag. Aber dann ist wirklich Feierabend.

6.

Mach was anderes!

Wenn du körperlich hart arbeitest, dann ruh dich aus. Wenn du am Schreibtisch sitzt, dann lauf los. Wenn du den ganzen Tag reden musst, dann genieße die Ruhe. Und wenn du immer konzentriert bei der Sache bist, dann chill doch einfach mal! Nichtstun ist auch okay.

7.

Schreib’s auf!

Manche Sachen gehen einem nicht aus dem Kopf. Da hilft ein guter Trick: Lass es raus, schreib’s auf, damit es nicht mehr verloren gehen kann. Rein ins Notizbuch und vergessen. Ganz einfacher Trick, aber er funktioniert.

8.

Am besten mit Freunden treffen,

das hat meistens Entspannungsgarantie. Ihr unterhaltet euch, ihr lacht gemeinsam, ihr treibt gemeinsam Sport oder hängt einfach nur ab – egal. Und wenn einer vom Job anfangen will, dann: Stopp!

9.

Es ist wichtig, bewusst zu essen,

in Ruhe zu genießen und gut, regelmäßig und genug zu schlafen. Und es kommt eben vor allem auch darauf an, dass das, was man für sich tut, nicht selbst zum Stress ausartet. Aber genau das gibt es eben auch … beim Sport und bei gesunder Ernährung.

Weiterleitung

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