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Heute schon eine Zwiebel verspeist?

Natürliche Antibiotika

Back to nature.

Heute schon eine Zwiebel verspeist? Sollten wir viel öfter tun. Denn als natürliches Antibiotikum wirkt die clevere Knolle schädigenden Keimen entgegen, ohne jedoch die für den Körper notwendigen Bakterien anzugreifen. Die in der Zwiebel enthaltenen Schwefelverbindungen (Allicin) sollen neben den Bakterien sogar Viren abwehren und Tumorzellen zerstören können. Kein Wunder also, dass die Königin der Gemüse 2015 zur Heilpflanze des Jahres gekrönt wurde. Höchste Zeit, die Zwiebel neu zu entdecken: der Gesundheit zuliebe.

Knoblauch

... ist allgemein für seine starke antibiotische Wirkung bekannt. Wie in der Zwiebel kommt auch hier das Enzym Alliin zum Einsatz, das erst beim Schneiden oder Zerdrücken zum höchst wirksamen Allicin umgewandelt wird. Diese Schwefelverbindung ähnelt in ihren Eigenschaften dem Penicillin: Sie wirkt entzündungshemmend und weist Bakterien, Viren, Parasiten und Pilze in die Schranken. Außerdem schützt Knoblauch als Antioxidans vor freien Radikalen.

Die scharfe Knolle

Ingwer

... ist in der Traditionellen Chinesischen Medizin fest verwurzelt. Die scharfe Knolle gilt als bewährtes Hausmittel mit entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften. Außerdem regt sie die Verdauung an und stimuliert den Kreislauf. Für die Wirkung von Ingwer ist vor allem das enthaltene Gingerol verantwortlich – der Stoff, der dem Ingwer Schärfe und Aroma verleiht. Da Ingwer in letzter Zeit wegen erhöhter Schadstoffbelastung in Verruf geraten ist, sollte man auf Bio-Qualität zurückgreifen.

Oregano

... gehört vermutlich zu den kraftvollsten natürlichen Antibiotika. Die mediterrane Pflanze wird bei Pilzinfektionen eingesetzt. Außerdem soll sie Darmparasiten vertreiben können und als Oregano-Öl sogar in der Behandlung multiresistenter Keime (MRSA) gute Erfolge erzielt haben.

Manuka-Honig

Honigwabe

Schon seit Jahrtausenden wird Honig eine heilende Wirkung zugeschrieben. Vor allem in der Wundheilung hat sich der süße Sirup bewährt. Je nach Honigsorte unterscheidet sich jedoch die Kombination der Inhaltsstoffe enorm – und somit auch deren medizinischer Nutzen. Eine besondere medizinische Bedeutung wird dem neuseeländischen Manuka-Honig zugeschrieben. Seine antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung soll deutlich höher sein als die anderer Honigsorten. Das spiegelt sich allerdings auch im Preis.

Meerrettich

... ist gut für die Atemwege. Grund dafür sind die hier enthaltenen Senföle. Sie hemmen das Wachstum von Viren, Bakterien und Pilzen und machen verstopfte Stirn- und Nasennebenhöhlen wieder frei. Mittlerweile gibt es auch natürliche Arzneimittel, die sich der Wirkung des Meerrettichs bedienen. Diese Präparate kombinieren Meerrettich mit Kapuzinerkresse und enthalten wirksame Senföle in hochdosierter Form. Unkomplizierte Atem- und Harnwegsinfektionen können hiermit natürlich behandelt werden.

Intensiv gelb

Kurkuma

... wirkt bakteriellen Infektionen entgegen und kann Entzündungen deutlich reduzieren. Als besonders hilfreich hat es sich bei der Behandlung von Gelenkbeschwerden erwiesen. Sogar eine krebshemmende Wirkung wird der gelben Wurzel nachgesagt. Ausprobieren lohnt sich! Da Kurkuma auch bestrahlt in die Läden kommt, sollten Sie auf Bio-Qualität achten.

Thymian

... bietet sanfte Heilung aus dem Kräuterreich. Das einfache Küchengewürz war früher in aller Munde und wurde auch als „Antibiotikum der armen Leute“ bezeichnet. Heute wird seine Wirkung unterschätzt. Studien beweisen, dass das ätherische Öl des Thymians nicht nur antibakteriell wirkt, sondern auch festsitzenden Schleim aus den Atemwegen lösen und Husten lindern kann.

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