Zum Abgewöhnen!

Rauchstopp lohnt
in jedem Alter.

Jetzt ist Schluss mit der Qualmerei! Leichter gesagt als getan. Auch der Umstieg auf die E-Zigarette ist keine Hilfe. Nur wer ganz aufhört, kann gesundheitlich durchatmen. Und das schon wenige Minuten nach Rauchstopp.

Gesundheitliche Effekte sind fast sofort messbar: 20 Minuten nach dem letzten Glimmstängel sinken Blutdruck und Puls. Nach 12 Stunden erreicht der Sauerstoffgehalt im Blut normale Werte. Bereits nach zwei Wochen verbessert sich Ihre Lungenfunktion. Und schon im ersten Monat gehen Hustenanfälle und Kurzatmigkeit zurück. Je länger Sie Nichtraucher bleiben, umso mehr profitieren Sie: Nach einem Jahr hat sich das Risiko für eine koronare Herzkrankheit halbiert.

Nach spätestens fünf Jahren ist auch die Wahrscheinlichkeit für einen Schlaganfall nicht höher als bei lebenslangen Nichtrauchern. Und nach 10 Jahren hat sich die Gefahr, an Lungenkrebs zu erkranken, selbst bei ehemals starken Rauchern um 50 Prozent reduziert.

Sämtliche Argumente pro Zigarette lösen sich da in Rauch auf, oder? Ein erster Schritt aus der Sucht ist für viele der Umstieg auf die E-Zigarette, bei der aromatisierte und/oder nikotinhaltige Flüssigkeiten (Liquids) beim Ziehen am Mundstück vernebelt und als Aerosol inhaliert werden. Ausstiegswillige können den Nikotinzusatz im Liquid nach und nach reduzieren. Doch die E-Zigarette gilt keineswegs als unbedenklich, da der Lunge noch immer schädliche Substanzen zugeführt werden. Zudem bekämpft sie nicht die psychische Abhängigkeit eines Rauchers – seine speziellen Rituale etwa nach dem Essen oder zum Feierabend. Auch über mögliche Langzeitfolgen des Dampfrauchens ist wenig bekannt. Erste Untersuchungen zeigen bereits, dass einige Liquids und Aerosole krebserregende Substanzen enthalten.

Diese 8 Tipps* helfen!

Endlich aufhören.









1. Tipp

Setzen Sie sich ein Datum:

Wählen Sie eine stressfreie Zeit innerhalb der nächsten drei Wochen. Unvorhergesehene Ereignisse sind dabei kein Grund, den Rauchstopp zu verschieben. Er ist eine Chance – zu jedem Zeitpunkt!



2. Tipp

Benutzen Sie eine Gedächtnisstütze:

Schreiben Sie auf, warum Sie aufhören möchten, und tragen Sie diesen Merkzettel immer bei sich – für schwache Momente.



3. Tipp

Ändern Sie alte Gewohnheiten:

Werfen Sie alle Rauchutensilien weg und durchbrechen Sie Routinen: Greifen Sie in Situationen, in denen Sie sonst geraucht haben, zu einem Apfel, einem zuckerlosen Kaugummi oder einem Glas Wasser!



4. Tipp

Weihen Sie Ihr Umfeld ein:

Erzählen Sie Freunden, Bekannten und Familie von Ihrem Aufhörversuch und bitten Sie um Unterstützung.



5. Tipp

Lernen Sie, mit Entzugserscheinungen umzugehen:

Sie werden Signale Ihres Körpers wahrnehmen, der nach Nikotin verlangt. Lernen Sie, diese auszuhalten und zu überwinden. Gut zu wissen: Die Symptome gehen in wenigen Minuten vorbei und verschwinden nach ca. 10 Tagen ganz. In der ersten Zeit mildern Nikotinkaugummi oder –pflaster Entzugssymptome ab.



6. Tipp

Bringen Sie Bewegung in den Alltag:

Treiben Sie Sport oder machen Sie regelmäßig einen Spaziergang an der frischen Luft. Das hebt die Stimmung.



7. Tipp

Achten Sie auf ausgewogene Ernährung:

Als Nichtraucher braucht man weniger Kalorien. Essen Sie viel Obst und Gemüse und genießen Sie zuckerfreie oder kalorienarme Snacks, wenn Sie der Heißhunger packt.



8. Tipp

Belohnen Sie sich:

Gönnen Sie sich jeden Tag etwas Kleines von dem Geld, das Sie nicht mehr für Zigaretten ausgeben.



* Quelle: Deutsches Krebsforschungs­zentrum, Heidelberg

Wer sicher gehen will, hörtganz auf. Professionelle Aussteigerprogramme bieten Hilfe zur Selbsthilfe: Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZGA) etwa berät Aufhörwillige telefonisch (unter der kostenfreien Rufnummer 0800 8 31 31 31) und begleitet sie online mit Tipps und E-Mails unter: www.rauchfrei-info.de.

Welchen Weg der Rauchentwöhnung Sie auch gehen: Sie werden Rückschritte erleben. Die meisten Raucher brauchen mehrere Anläufe, um vom Glimmstängel loszukommen – selbst bei Kursbegleitung bis zu 4-mal. Wichtig ist nur: niemals aufzugeben!

Weiterleitung.

Die Audi BKK unterstützt Sie beim Rauchstopp:

Die Audi BKK unterstützt Sie mit Raucherentwöhnungsseminaren endlich rauchfrei zu leben.

www.audibkk.de/rauchstopp

Lesen Sie mehr zum Thema Rauchfrei sein.

Oder holen Sie sich die Broschüre in einem Service-Center in Ihrer Nähe ab.


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