Schritt für Schritt
gesünder leben.

Wandern
ist mehr!

Wer sich gern und oft in der freien Natur bewegt, für den geht es auch mit Körper und Seele bergauf. Wandern ist schön, hinein ins Grüne, durch Wald und Flur, über Stock und Stein, bergauf, bergab und nicht immer nur durch die Fußgängerzone. Wer jetzt denkt: Wirklich, wandern?! Keine Zeit, ich muss noch zum Sport, der irrt.

Zu Fuß durch die Natur zu streifen, ist keineswegs nur etwas für Senioren, sondern ein Ausdauersport, der sich in jedem Alter positiv auf die Gesundheit auswirkt. Wandern reduziert sämtliche Risikofaktoren für Herzkreislauferkrankungen wie Bluthochdruck, Übergewicht, Fett- und Zuckerstoffwechselstörungen. Regelmäßige Bewegung im Grünen stärkt darüber hinaus das Immunsystem.

Selbst für Menschen mit Gelenkproblemen ist Wandern zu empfehlen, weil es die Knochenbildung fördert und der Osteoporose-Prophylaxe dient. Und es macht den Kopf frei: Schon leichte Spaziergänge lindern Stress und Stimmungstiefs. Studien haben gezeigt, dass regel­mäßige Wanderungen sogar ausgewiesene Depressionen auf natürliche Weise bekämpfen: Bewegung im Freien baut Adrenalin und Stresshormone ab. Zugleich werden durch die vielen Sinneseindrücke in der Natur, durch Farben, Licht und Gerüche, Glückshormone ausgeschüttet. Wandern macht einfach gute Laune.

Besonders gut geht
es uns im Wald.

Das haben japanische Forscher von der Nippon Medical School in Tokyo im Rahmen ihrer Langzeitstudie „Gesunder Wald macht gesunde Menschen” nachgewiesen. Regelmäßiger Aufenthalt inmitten von Bäumen – Shinrin-Yoku, das Waldluftbad – hat in Japan und Südkorea Tradition. Neben den allgemeinen Wohlfühl- und Wellnessaspekten weisen Waldforscher den Terpenen, den Botenstoffen der Bäume, eine zentrale Bedeutung zu. Der Versuch mit Probanden, die mit Terpenen angereicherte Luft atmeten, zeigte gegenüber der Vergleichsgruppe einen deutlichen Anstieg der Killerzellen, die als Teil der körpereigenen Abwehr veränderte oder von Krankheitserregern befallene Zellen abtöten. Die von Bäumen freigesetzten Stoffe tragen so zu einer signifikanten Erhöhung der Antikrebsproteine bei. Ein Aufenthalt im Wald kann also einen präventiven Einfluss auf die Krebsentstehung und -progression haben.

Also: Nichts wie ab an die frische Luft in den Wald: zum Ausruhen, Spazierengehen oder eben am besten zum Wandern. Wer sich dabei nicht überfordert, sondern langsam steigert, der erreicht bald ein neues Fitnesslevel und ein nachhaltiges Stimmungshoch.

Gut gerüstet!?

Die Natur lockt? Nur zu! Wandern kann man in jedem Alter und zu jeder Jahreszeit. Bevor Sie losmarschieren, denken Sie bitte an eine geeignete Ausrüstung – ganz gleich, ob sie nur wenige Stunden unterwegs sind oder zu einer Tagestour aufbrechen. Diese Dinge sollten Sie immer dabeihaben, wenn es wieder nach draußen geht:

Passende Wanderschuhe, die Fuß und Knöchel auf unbefestigten Wegen sicher schützen, sind ein unbedingtes Muss. Extra neu gekauft? Dann unbedingt vor einer Tour einlaufen, um Blasen zu vermeiden.

Auch, wer bei strahlendem Sonnenschein aufbricht, muss damit rechnen, dass in höheren Lagen das Wetter umschlägt. Denken Sie immer an wind- und wasserdichte Kleidung. Auch ein T-Shirt zum Wechseln, wenn Sie viel geschwitzt haben, sollte im Rucksack sein.

Selbst, wenn der Himmel eher bedeckt ist – im Gebirge nimmt die UV-Strahlung zu. Also immer Sonnenmilch mit hohem Lichtschutzfaktor und eine Kopfbedeckung dabei haben.

Wer auf den Berg hinauf geht, muss irgendwann wieder hinunter – das geht ganz schön auf die Gelenke. Nicht nur bei Knieproblemen empfiehlt es sich, bergab Stöcke einzusetzen, die Ihre Bewegungen abfedern.

Sport macht durstig. Pro Gehstunde sollten Sie mindestens einen halben Liter trinken, um Ihren Kreislauf zu unterstützen. Verdünnte Fruchtsäfte eignen sich besonders: Sie liefern gleichzeitig wichtige Nährstoffe.

Beim Wandern verbrennt der Körper Energie. Irgendwann müssen Sie neue Kraft sammeln – der Hunger kommt. Gute, leicht verdauliche Energiespender sind Trockenfrüchte, Obst und Gemüse. Auch ein leckeres Käse- oder Wurstbrot schmeckt immer.

Unterwegs kann einiges passieren. Die neuen Schuhe drücken, Stolpersteine liegen im Weg oder ein Insekt sticht zu. Elastische Binden, Pflaster und kühlende Schmerzsalben gehören unbedingt in den Rucksack. Und natürlich alle Medikamente, die Sie aufgrund einer chronischen Erkrankung täglich brauchen.

Weiterleitung

Beim Wandern den Knöchel verstaucht oder unglücklich gestürzt?

Mit dem Auslandsnotfallservice der Audi BKK sind Sie auch im Ausland bestens beraten: Wir bieten Ihnen eine kostenfreie medizinische Telefonberatung sowie eine Notfallhilfe an und vermitteln Ihnen den nächsten englischsprachigen Arzt vor Ort. Ein Anruf genügt:

+49 841 887 777*

*ggf. fallen Telefongebühren in das deutsche Festnetz an

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